Korsika-Kirchen und Klöster

Bastia – L’Île-Rousse

Voller Vorfreude starteten wir in den nächsten Tag, denn wir hatten einige Must-See-Stopps geplant. Über die D62, einer schmalen dicht an den Felsen gedrängten Straße, ging es zur Saint Michele de Murato, einer beeindruckenden Mosaik-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Das romanische Bauwerk aus grünem Serpentin- und weißen Kalksteinblöcken ist ein Meisterwerk für sich.

Über Rapale ging es nach Saint Florent. Hier drehten wir eine kleine Rund am Hafen. Der Stopp war kurz – aber hatte sich gelohnt, denn schon alleine die Hafenpromenade war bezaubernd. Hier kann man sicher länger verweilen, aber wir hatten noch einiges vor.

Am Col des San Colombano, einem Pass auf 692 m Höhe, störten wie wohl die Ruhe der Familie Escobar. Als wir unsere Pass-Fotos schossen, kam plötzlich ein Wagen, nahm uns kontrollierend ins Auge und kehrte wieder um. Das war unheimlich.

Also schauten wir, dass wir Meter machten und folgten unserer Tour Richtung Castifalo, wo wir nach weiterer wunderbarer kurvenreicher Strecke bei den Überresten des Saint Francois de Caccia-Klosters ankamen. Ein Ort mit besonderer Atmosphäre, den heute Kühe für sich beanspruchen.

Nächster Stopp: das Asco Tal. Das Tal hat uns kurven- sowie landschaftstechnisch beeindruckt. Wir folgten der Straße bis zu ihrem Ende und hatten somit einen phänomenalen Blick auf das Monte Cinto-Massiv. Mit seinen 2.706 m ist er der höchste Berg Korsikas. Hier gibt es nicht nur unzählige Wandermöglichkeiten, sondern auch Ski-Lifte. 

Über die kleinen Straßen erreichten wir unser Etappenziel mit L’Île-Rousse. Wir flanierten noch durch die Gassen und genossen das Flair des Ortes.

Tipp: Hotel L`Escale Cote Port, wenige Gehminuten in den Ort, sehr freundlicher Empfang und wir bekamen ein Upgrade auf ein Apartment mit großer Terrasse – perfekt zum Durchlüften der „Kluft“.