Finally …
… erreichten wir mit New Orleans den letzten Part unseres Roadtrips. Hier gaben wir unseren Cadillac, den wir schon sehr schätzten, retour. Ab jetzt waren wir zu Fuß und Straßenbahn unterwegs. Was wieder neue Perspektiven eröffnete.
Of course, die Friedhöfe.
New Orleans ist ein Schmelztiegel mehrerer Nationen und war einst geplagt von Gelbfieber Epidemien. Die Friedhöfe spiegeln das wider: Grabmäler mit französischen, spanischen, englischen und deutschen Namen, die an Schicksalen von jungen und älteren (meist um die Mitte 40) Menschen erinnern. Die teils sehr beeindruckenden Familiengräber stammen großteils aus dem 19. Jahrhundert (was wir zumindest gesehen haben). Das eine oder andere offene Grab regt schon sehr die Fantasie an.
The big easy & Laissez les bon temps rouler
Hier findest Du wirklich alles: Die Canal Street schillert mit glänzenden Shops, Bars und Hotels. In der Bourbon Street gibt es Party ohne Ende – und ist dementsprechend laut oder auch stinky wie Einheimische meinten. In der Frenchmen Street findet man größtenteils lässigen Jazz in gechilltem und sehr künstlerischem Ambiente.
Das French Quarter und der French Farmers Market sind Schmuckkästchen gefüllt mit Kitsch, aber auch wirklich netten Boutiquen, Standeln sowie Galerien. Und natürlich ein Pflichtbesuch: Das Cafe du Monde mit seinem Chicory-Kaffee und Beignets, die wir unter einem Zuckerberg erst finden mussten. Ein Highlight trotz Menschenmassen!
All gegenwärtig Voodoo, Zombies, Vampire, Werwölfe und Kartenleger – genauso wie der Duft von Gumbo, Jambalaya, Crawfish, Austern, Étouffée, Muffuletta, Po‘ Boys, Reis und Bohnen mit Andouille Sausage, Gator Sticks, Weed und vieles mehr.
Last but not least machen natürlich die Häuser mit den Balkonen und die Gaslaternen, die ganztägig flackern, das Flair des French Quarters aus. New Orleans hat viele Gesichter von heiter bis tieftraurig – ganz so wie das Leben eben spielt.



Dropping off Peter
Nun war es soweit. Eine wunderbares Abenteuer mit unglaublichen Eindrücken ging zu Ende. Noch schnell ein Blick zurück und schon ging es per Uber zum Airport, wo uns ein 14-Stunden-Flug über Montreal nach Wien erwartete.
Übrigens gab es kein zweites Banana-Gate in Kanada … Frau lernt ja dazu!
PS.: We´ll be back!