Poggio Mezzanna Plage – Ajaccio
Nach einer herrlichen Nacht direkt am Meer hieß es wieder: „Go west!“. Unsere Highlights sollten das „Stilfser Joch Korsikas“ und der wahrscheinlich schönste Wasserfall der Insel werden.
Wir starteten recht gemütlich und erreichten bald den Col de Sorba oder eben das Stilfser Joch Korsikas, wie es scherzhaft genannt wird. Trotz weniger spektakulärer Serpentinen war es eine beeindruckende Fahrt und wir waren fast durchgängig alleine auf der Straße. Die Pass-Abfahrt führte uns durch das Bergdorf Ghisoni direkt zur Stette- und Inzecca-Schlucht, die wieder beeindruckende Felsformationen direkt am Straßenrand zu bieten hatten.


Durch ein herrliches Waldgebiet erreichten wir die Cascade du Voile de la Mariée. Hinter diesem edlen Namen verbirgt sich einer der wohl höchsten Wasserfälle auf Korsika. Es gibt eine Parkmöglichkeit direkt an der Straße. Der Eingang ist ein zu übersteigendes Holzgatter und ein kleiner Weg führt direkt zu einem Aussichtsplateau mit Blick auf den 70 m hohen Wasserfall.

Über eine kurvenreiche Straße, wie kann es anders sein auf Korsika, erreichten wir den den Col De Scalella, der uns tolle Ausblicke auf Berge gab und wieder herrlich duftete. Durch die dritte Schlucht des Tages, die Prunelli Schlucht, kamen wir am beim Lac de Tolla, Korsikas größtem (Stau)See, vorbei. Nachdem der Tag schon lang war, schossen wir nur ein paar Fotos und buchten unser Hotel in der Hauptstadt Ajaccio.

Wir hatten das Glück ein strategisch günstiges zu finden, um noch per pedes durch die Stadt zu flanieren. Allerdings mussten wir feststellen, dass viele Geschäfte und Restaurants schon geschlossen hatten. Aber wir nahmen dennoch viele Eindrücke in der Geburtsstadt Napoleons mit. Per Zufall fanden wir auch sein Geburtshaus. Nach einem guten Abendessen fielen wir einfach ins Bett. Die kurvenreiche Tour zeigte ihre Spuren.



Tipp: Gebucht on the road: Hotel La Poste in Gehweite zu den Sehenswürdigkeiten