Die Dolomiten – ein Klassiker, der nie enttäuscht.
Auch wenn die Anreise aus dem Burgenland etwas länger dauert, ließen sich Schobi, Johnny, Manfred, Franz, Alex und Peter davon nicht abhalten.
Mit Vorfreude und Regengewand im Gepäck machten sie sich auf den Weg zu einen der spektakulärsten Bergkulissen Europas – bereit für Höhenmeter und Kurven.
Vom 29. Mai bis 04. Juni waren folgende Highlights geplant: Silvretta Hochalpenstrasse, Arlberg, Timmelsjoch, Jaufenpass, Penser Joch, Nigerpass, Karersee, Sellajoch, Grödner Joch, Passo Valparola, Passo Falzarego, Pordoijoch, Gardasee, Borgo die Pieve, Strada della Forra, Riva del Garda, Monte Bondone, Passo Fedaia, Passo Giau, Passo Tre Croci, Klippitztörl und Gaberl.
Wenn alles nach Plan läuft, ist es keine echte Biketour.
Eigentlich wollten wir über die Silvretta Hochalpenstraße cruisen, den Passo Valparola bezwingen und die Strada della Forra genießen – klang nach einem Traum auf zwei Rädern. Doch das Universum hatte andere Pläne: gesperrte Straßen, Wetterkapriolen und somit spontane Umplanungen.
Aber – wer braucht schon perfekte Bedingungen, wenn man Flexibilität, Humor und ein Navi mit Abenteuer-Modus hat? Statt Frust gab’s neue Routen, überraschende Highlights und die Erkenntnis: Die besten Geschichten entstehen dort, wo der ursprüngliche Plan endet. Und egal, wo wir landeten – immer wieder trafen wir auf nette Menschen für einen spontanen Erfahrungsaustausch.
Vier Jahreszeiten in einer Tour – warum nicht?
Diese Tour hatte wirklich alles zu bieten – und zwar wettertechnisch sowohl auch landschaftlich. Wir starteten bei Regen, landeten in Schneewächten, froren wie im November, schwitzten wie im Hochsommer und wurden zwischendurch ordentlich geduscht. Zum Glück gabs Speckknödelsuppe, die schnell Energie und Wärme lieferte. Aber ganz ehrlich: Für diese unglaublichen Ausblicke und die spektakulären Landschaften nimmt man das gerne in Kauf.
Am Ende unserer Tour gönnten wir uns noch ein Eis bei di Jimmys Eissalon in Gloggnitz. Und weil wir wohl so eine illustre Runde waren bzw. sind, spendierte uns die Chefin eine Extrakugel ihrer wunderbaren Eiskreationen. Herzlichen Dank dafür!

Fazit? Ganz klar, das machen wir wieder!